Vertrag zur pragmatischen Sanktion

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Friedrich Wilhelm und Karl IV. beim Vertragsabschluss 1726Heute vor 291 Jahren, am 12.10.1726 schließt der Kurfürst von Brandenburg und spätere Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. (rechts im Bild) einen Vertrag zur Anerkennung der pragmatischen Sanktion mit Kaiser Karl VI. zu Wusterhausen, im Gegenzug erhält er die Zusage Österreichs zum Erwerb des Herzogtums Berg.

Da es Karl VI. nicht gelang, einen männlichen Thronfolger zu zeugen, sicherte er mittels der pragmatischen Sanktion die Macht des Hauses Habsburg: Das Erbe der Kaiserkrone Österreichs wurde nun auch weiblichen Nachkommen zugestanden. Nicht zum ersten Mal sollte sich Österreich für die Dienste und Unterstützung Preußens undankbar zeigen: Karls Tochter Maria Theresia wird als Kaiserin erbitterten Krieg gegen Preußen führen und auch das Herzogtum Berg wird erst durch militärischen Einsatz Friedrichs des Großen endlich an Preußen gelangen. Die Habsburgermonarchie wird sich bis einschließlich des ersten Weltkriegs immer wieder als wortbrüchiger und verderblicher Bündnis- und Vertragspartner erweisen.

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