Einbruch-Diebstahl in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Schwarzer Adlerorden

In die Gedenkhalle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu Berlin wurde in der Nacht zum 10. Februar 2020 eingebrochen. Dabei wurden kostbare Leihgaben des Hauses Hohenzollern gestohlen. Die Leihgaben wurden im Jahre 1987 von Prinz Louis Ferdinand von Preußen zu Ausstellungszwecken zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um einen vollständigen Satz des höchsten preußischen Ordens, dem schwarzen Adlerorden, gestohlen wurde außerdem ein roter Adlerorden 1. Klasse. Die gestohlenen Kostbarkeiten verlieh Kaiser Wilhelm II. persönlich an Familienmitglieder des Hauses Hohenzollern sowie an befreundete Fürstenhäuser. Ein aus dem Nachlass der Kaiserin Auguste Victoria stammendes, anlässlich der silbernen Hochzeit des Kaiserpaares gefertigtes Jubiläumsabzeichen wurde ebenfalls entwendet.

Zu diesem Einbruch-Diebstahl gab es in den offiziellen Medien selbstverständlich keinerlei Berichterstattung. Erst Ende vergangenen Jahres hatte Georg Friedrich von Preußen die Leihnehmer aufgefordert, die Sicherheitsvorkehrungen der ihnen anvertrauten Kulturgüter überprüfen zu lassen. Dieser Vorfall liefert ein weiteres gutes Argument dafür, dass Georg Friedrich von Preußen die Leihgaben des Hauses Hohenzollern vom Land und deren anhängenden Stiftungen zurückfordern möchte: Die zusammengebrochene Ordnung und die nicht mehr existente öffentliche Sicherheit können auch seinen wertvollen Leihgaben keinen ausreichenden Schutz mehr bieten.

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